29.03.2017, Bochum, Metropole Ruhr, Kulturelles

Zeche Hannover zeigt Geschichten westfälischer Auswanderer

Bochum (idr). "Vom Streben nach Glück" erzählt die neue Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Im Fokus stehen die Biografien westfälischer Auswanderer des 19. und 20. Jahrhunderts. Mehr als 300.000 Menschen hatten damals ihre Heimat verlassen, um in Amerika ein besseres Leben zu beginnen. Von ihren Hoffnungen, ihren Beweggründen, ihren Erlebnissen und Bemühungen, sich eine neue Existenz aufzubauen, erzählt die Schau, die vom 31. März bis zum 29. Oktober in Bochum zu sehen ist.

Zu sehen sind neben Fotos und Postkarten persönliche Gegenstände der Auswanderer. Darunter ist auch ein Silberlöffel, den der Bochumer Wilhelm Kabeisemann auf seiner Überfahrt 1853 in die neue Heimat bei sich trug. Wie viele Westfalen siedelte sich auch die Familie Kabeisemann im Mitteleren Westen an, in Winneshiek (Iowa). Wilhelm Kabeisemann hatte vor seiner Ausreise in Bochum eine Brauerei betrieben. Noch heute leben Nachfahren der Kabeisemanns sowohl in den USA als auch in Deutschland.

Pressekontakt: LWL-Pressestelle, Markus Fischer, Telefon: 0251/591-235, LWL-Industriemuseum, Christiane Spänhoff, Telefon: 0231/6961-127, E-Mail: presse@lwl.org

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