27.09.2017, Medizin, Mülheim, Metropole Ruhr, Umwelt

Mülheimer Pilotprojekt reduziert Rückstände von Röntgenkontrastmitteln im Wasserkreislauf

Mülheim (idr). Nach drei Monaten kann das Mülheimer Projekt "Merk'mal" erste Erfolge vermelden: Vorläufige Messungen belegen, dass die Konzentration von Röntgenkontrastmitteln (RKM) im Abwasser deutlich gesunken ist. Besonders stark ist der Rückgang des weit verbreiteten Wirkstoffs Iohexol: Seine Konzentration sank nach den vorläufigen Befunden um rund 45 Prozent.

Innerhalb des Projekts geben beteiligte Krankenhäuser und Arztpraxen nach dem Röntgen spezielle Urinbeutel an die Patienten aus, in denen die Rückstände verfestigt werden. Die Beutel können später im Hausmüll entsorgt werden. So sollen die Kontrastmittel nicht mehr in den Wasserkreislauf gelangen.

Hinter dem Projekt steht das IWW Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserforschung, begleitet wird es vom Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA). Die Pilotphase läuft noch bis Ende Oktober.

Infos unter www.iww-online.de oder www.dbu.de

Pressekontakt: IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung, Lisa Zimmermann, Telefon: 0208/40303-343 E-Mail: l.zimmermann@iww-online.de

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