08.09.2020, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

IAT bewertet chinesische Investitionen im Ruhrgebiet positiv

Gelsenkirchen (idr). Sind chinesische Investitionen im Ruhrgebiet positiv zu bewerten, oder ist der technologische Ausverkauf zu fürchten? Dieser Frage ist das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen nachgegangen. Es kommt zu dem Ergebnis, dass chinesische Direktinvestitionen bisher keine negativen Auswirkungen haben, sondern zu einer Aufwertung der Unternehmen beitragen.

Auch wenn direkte Arbeitsplatzeffekte durch chinesische Firmen im Ruhrgebiet ausbleiben, so die Studie, gehen von ihnen wichtige Impulse in einigen Branchen aus. So investieren chinesische Unternehmen primär in die Branchen Handel und Logistik, vor allem in den E-Commerce. Die Wissenschaftler sehen Potenzial, dass das Ruhrgebiet zu einem neuen Hub für den Handel zwischen Europa und Asien wird.

Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als 1.200 Firmen zum beliebtesten Bundesland für chinesische Investoren geworden. Im Ruhrgebiet haben sich über 200 Firmen aus China niedergelassen, vor allem Klein- und Kleinstunternehmen.

Pressekontakt: IAT, Judith Terstriep, Telefon: 0209/1707-139, E-Mail: terstriep@iat.eu

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