12.03.2019, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhr-Universität Bochum sucht Teilnehmer für Studie über Gesichtsblindheit

Bochum (idr). Welche Gene an der Entstehung der Gesichtsblindheit (Prosopagnosie) beteiligt sind, wollen Neurowissenschaftler und Humangenetiker der Ruhr-Universität Bochum herausfinden. Für ihre Studie suchen sie Familien mit betroffenen und nicht betroffenen Mitgliedern.

Menschen mit Prosopagnosie können Gesichter nicht unterscheiden oder sich an sie erinnern, obwohl ihr Gedächtnis und ihre Wahrnehmung ansonsten intakt sind. Das Phänomen tritt in manchen Familien gehäuft auf. Daher gehen die Forscher von einer erblichen Komponente aus. Sie suchen nach Genen und genetischen Veränderungen, die mit der Krankheit in Verbindung stehen. Interessierte Studienteilnehmer können sich telefonisch unter 0234/3227575 oder boris.suchan@rub.de melden.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Boris Suchan, Telefon: 0234/32-27575, E-Mail: boris.suchan@rub.de

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