16.04.2019, idr-Tipps, Bochum, Dortmund, Essen, Hagen, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Große Gefühle im Theater Hagen: Tancredi und Clorinda stammen aus verfeindeten Lagern – er ist ein Kreuzritter, sie ist eine sarazenische Kriegerin. Dennoch lieben sie sich. Claudio Monteverdi erzählt in seinem dramatischen Madrigal ihr tragisches Ende: Tancredi tötet seine Geliebte im Zweikampf, weil er sie unter ihrer Rüstung nicht erkennt. Komponist Claudio Monteverdi vertonte das opulente Gedichtwerk: "Combattimento di Tancredi e Clorinda" (Kampf von Tancredi und Clorinda) ist am 18. April um 19.30 Uhr zu sehen. Eine Kunstpräsentation des Osthaus Museums begleitet die konzertante Aufführung mit Live-Video-Kunst.

Weitere Infos unter www.theater-hagen.de

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Terry Riley gilt neben Steve Reich als einer der wichtigsten Komponisten des sogenannten Minimalismus der 60er Jahre. Am 18. April um 20 Uhr gibt der "Urvater der Minimal Music" eines seiner raren Konzerte im Bochumer Schauspielhaus. Das Wirken des 83-jährigen US-Amerikaners gilt als nachhaltig spürbar, sowohl für die klassische Musik als auch für den Pop. Im Vorfeld des Konzertes wird um 18 Uhr Terry Rileys Installation Time Lag Accumulator III eröffnet. Das Werk beruht auf einem System, das über Bandmaschinen Echo- und Verzögerungseffekte erzeugt.

Weitere Infos unter www.schauspielhausbochum.de

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Gefährliche Liebschaften im "Quartett": Luca Francesconi hat unter diesem Titel Heiner Müllers gleichnamiges Schauspiel vertont, das den berühmten Briefroman Gefährliche Liebschaften (Choderlos de Laclos) zur Grundlage hat. Nach der Uraufführung an der Mailänder Scala, Inszenierungen bei den Wiener Festwochen und im Royal Opera House in London steht am 18. April um 19.30 Uhr die deutsche Erstaufführung im Dortmunder Opernhaus an. Francesconi beschreibt die Handlung als eine Art Schachspiel mit Seelen und Körpern, bei dem Liebe und Gefühl verbannt sind. Geräuschvoll inszeniert ist die Oper u.a. mit nicht weniger als 40 verschiedenen Schlagwerk-Instrumenten und exotischen Geräuscheinspielungen, die teils wie Löwengebrüll klingen.

Weitere Infos unter www.theaterdo.de

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Kunstbaden: Die Veranstaltungsreihe will das denkmalgeschützte Grugabad Essen in anderem Kontext präsentieren und lädt dazu ein, Konzerte, Ausstellungen, Performances und Lesungen entspannt auf Handtüchern, Kissen, Picknickdecken und Co. unter freiem Himmel zu genießen. Am 20. und 21. April ist die Fotoausstellung "Point of view" im geleerten Sportbecken zu sehen. Die Fotos von Karina Ter, Gürkan Akyazi und Simone Anna Szymanski spielen mit perspektiven und Blickwinkeln. Geöffnet ist jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Weitere Infos unter www.jelena-ivanovic.com

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Mit der Bühnen-Fassung von Erich Kästners "Als ich ein kleiner Junge war" steht Schauspieler Walter Sittler am 21. April auf der Bühne des Konzerthauses Dortmund. Kästners autobiografische Erzählung wird lebendig in kleinen Szenen, die als Erinnerung eines kleinen Jungen die Launen eines verrückten Jahrhunderts Revue passieren lassen: kombiniert aus Sprache und Musik, mal melancholisch und mal brüllend komisch. Beginn ist um 20 Uhr.

Weitere Infos unter www.konzerthaus-dortmund.de

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"Länder und Landschaften" ist das Motto der 39. Bochumer Orgeltage, die am Ostermontag um 19.30 Uhr mit einem Konzert in der Propsteikirche Peter und Paul in der Bochumer Innenstadt beginnen. Vom 22. April bis zum 9. Juni stehen insgesamt 13 Konzerte mit international renommierten Interpreten auf dem Programm. In diesem Jahr liegt der Akzent der Konzerte auf Orgelmusik aus Italien, Russland, Polen und Deutschland. Die "Bochumer Orgeltage" sind in diesem Jahr auch in der Waltroper St.-Peter und der Marler St.-Georg-Kirche zu Gast.

Weitere Infos unter www.bochumer-orgeltage.eu

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Die rumänische Künstlerin Alexandra Pirici ist zu Gast bei der 13. Ausgabe der Veranstaltungsreihe Wandersalon. Am 23. April um 19 Uhr stellt sie ihre Arbeit bei PACT Zollverein vor. Pirici versteht den menschlichen Körper als bewegliches Material, das skulptural im Raum wirkt. Aktuell entwickelt sie eine künstlerische Arbeit für das Ruhr Ding: Territorien mit dem Titel Human Landscape, in der Live-Performerinnen zeitweilig mit einem Hologramm interagieren. Zu sehen ist das vom 4. Mai bis 30. Juni in der Waschkaue der Kokerei Hansa in Dortmund.

Weitere Infos unter www.urbanekuensteruhr.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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