03.07.2019, Soziales, Duisburg, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

IAQ zeigt Zusammenhang zwischen sozialen Unterschieden und Sterberisiko auf

Duisburg (idr). Belastungen während des Arbeitslebens und Anzahl der Berufsjahre können langfristig die Lebenserwartung beeinflussen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) erarbeitet. Wer sehr hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt war, stirbt früher, so die Wissenschaftler. Die Arbeitsbelastung beeinflusse also nicht nur das unmittelbare Wohlbefinden, sondern scheine sich auch über die Erwerbsphase hinaus auszuwirken. Zudem haben Frauen mit 65 Jahren eine höhere fernere Lebenserwartung als gleichaltrige Männer. Personen, die ihre Gesundheit schlecht einschätzen oder eine Behinderung haben, weisen ein höheres Mortalitätsrisiko auf. Auch Einkommensposition und Bildungsniveau hängen in der Tendenz mit der ferneren Lebenserwartung zusammen.

Pressekontakt: IAQ, Prof. Dr. Martin Brussig, Telefon: 0203/379-3931, E-Mail: martin.brussig@uni-due.de; Susanne Eva Schulz, Telefon: -2294, E-Mail: susanne.eva.schulz@uni-due.de

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