21.01.2020, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Dietrich W. Hilsdorf inszeniert Scarlattis Oratorium "Kain und Abel oder der erste Mord" am Essener Aalto-Theater. Der Regisseur hat das Musiktheater mit seinen innovativen und auch provokanten Inszenierungen über viele Jahre geprägt. Nach fast sieben Jahren kehrt er nun für die Produktion des 1707 uraufgeführten Werks nach Essen zurück. Das barocke Oratorium wirft Fragen auf, die bis heute aktuell sind: Ist die Existenz des Bösen fest im Menschen verankert? Kann oder muss man einem Mörder vergeben? Ist Frieden überhaupt möglich, oder ist die Existenz von Gewalt der Menschheitsgeschichte unauslöschlich eingeschrieben? Premiere ist am 25. Januar um 19 Uhr.

Infos: www.aalto-musiktheater.de

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Gelsenkirchen lässt vom 25. Januar bis 2. Februar die Puppen tanzen: Die 6. FigurenTheaterWoche lockt mit zahlreichen Veranstaltungen für Kinder und Familien. Auf dem Programm stehen aber auch reine Erwachsenen-Inszenierungen. Karten gibt es u.a. noch für die "Schachnovelle" der Bühne Cipolla am 26. Januar, 20 Uhr, und "Die Vermessung der Welt" des Theaters Korona am 30. Januar, 20 Uhr. Die Vorstellungen finden im Consol Theater statt.

Infos: www.gelsenkirchen.de/figurentheater

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"Lieber Osthaus, von Dir kommt mir der erste Lichtblick, Dein Gropius" ist der Titel einer Lesung, die am 26. Januar, 19.45 Uhr, im Theatercafé Hagen stattfindet. Intendant Dario Weberg liest aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen dem Hagener Folkwang-Gründer und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus und dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius. Für den musikalischen Rahmen sorgt der Hagener Komponist und Pianist Martin Brödemann. Der Eintritt ist frei.

Infos: www.theater-hagen.de

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"Jeder:Jederzeit" heißt die neue Produktion von Volxbühne und A.Tonal.Theater, die am 23. Januar, 19.30 Uhr, Premiere am Mülheimer Theater an der Ruhr feiert. Es geht um die Fremdheit, die Menschen angesichts ihrer Vergänglichkeit sich selbst gegenüber verspüren. Die musikalische Performance mit einem 17 köpfigen Ensemble, das die gesamte Gesellschaft abbildet, hinterfragt spielerisch und poetisch Identitätsbegriffe und Selbstbildnisse von Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft. Weitere Vorstellungen: 24. und 25. Januar, 19.30 Uhr.

Infos: www.volxbuehne.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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