28.01.2020, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Regisseur Holger Potocki ist für die Inszenierung von Albert Lortzings Oper "Zar und Zimmermann" ans Theater Hagen zurückgekehrt. Neu geschriebene Dialoge sorgen für aktuelle Bezüge in der Verwechslungskomödie. Van Bett ist Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam: Ihm ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Als van Betts Wahlkampfmaschine stottert, bietet ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation an... Premiere ist am 1. Februar, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-hagen.de

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Wladimir und Estragon harren aus. Aneinander geklammert sind sie allein – und doch sicher aufgehoben in ihrer Annahme, dass das Große – Godot – doch irgendwann kommen könnte. Die Gewissheit, Godot könnte existieren, gibt den beiden Halt in der Leere des Raums und der Zeit, die sie mit endlosen Wiederholungen zu erhellen versuchen. Samuel Beckett stellt in "Warten auf Godot" die existentielle Frage nach dem Sinn jeglichen Seins. Das Theaterstück feiert am 1. Februar, 19.30 Uhr, Premiere am Dortmunder Schauspielhaus.

Infos: www.theaterdo.de

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Die Deutsche Oper am Rhein bringt Charles Gounods "Roméo et Juliette", die Adaption des berühmten Shakespeare-Werks, auf die Bühne. Am 1. Februar, 19.30 Uhr, feiert die Oper am Theater Duisburg Premiere. Regisseur Philipp Westerbarkei inszeniert die Tragödie als Sommernachts-Albtraum: In einer heißen Augustnacht trifft Roméo zufällig auf Juliette. Es ist Liebe auf den ersten Blick, allerdings eine verbotene, denn Juliette muss am nächsten Morgen Pâris heiraten. Doch die Macht der Liebe wirkt wie eine Droge, ein dunkel-süßes Gift mit tödlichem Ausgang.

Infos: www.theater-duisburg.de

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Das Konzerthaus Dortmund ehrt den Komponisten György Kurtág mit einer Zeitinsel. Vom 2. bis 6. Februar stehen seine Kernstücke, aber auch Neues auf dem Programm - von seinem musikalischen Tagebuch und Schlüsselwerk "Jatékok" bis zu seinen wenigen großformatigeren Werken. Ein zentrales Konzert ist die Werkstatt mit dem Bariton Benjamin Appl. Das Publikum hat am 3. Februar Gelegenheit, Kurtág in seinem Element zu erleben und durch Videoeinspieler an den Proben dafür teilzuhaben. Die Zeitinsel endet mit dem Vokalzyklus "Kafka-Fragmente", der im Rahmen einer filmischen Installation im Dortmunder Domicil erklingt.

Infos: www.konzerthaus-dortmund.de

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Die neue Moerser Improviser in Residence, Mariá Portugal aus São Paolo, gibt am 3. Februar, 20 Uhr, das erste Konzert. Dafür hat sie Angelika Niescier eingeladen, die 2008 die erste Residenz in Moers hatte. Niescier bringt ihren Weggefährten, den New Yorker Schlagzeug-Künstler Gerald Cleaver, gleich mit. Beim Konzert im Alten Landratsamt treffen Free Jazz, Samba und Techno aufeinander.

Infos: www.moers-festival.de

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Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zeigt die erste Werkschau von Jacques Tilly. Unter dem Titel "Politik und Provokation – Karikaturen XXL" werden vom 2. Februar bis 14. Juni die Arbeiten des Düsseldorfer Satirikers präsentiert, der zahlreiche Motiv-Wagen für Karnevalsumzüge entworfen hat. Er wendet sich gegen Despoten, Demagogen und Diktatore - oft mit beißendem Humor. Die Schau zeigt den Entstehungsprozess der XXL-Skulpturen von der Idee bis zur Umsetzung.

Infos: www.ludwiggalerie.de

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Grugapark im Lichterrausch: Am 1. Februar startet das Parkleuchten in Essen. Bis zum 8. März wird die Grünanlage ins rechte Licht gesetzt. LED-Scheinwerfer lassen das Areal in allen Regenbogenfarben erstrahlen. Lichtobjekte, etwa eine Pinguin-Parade und leuchtende Palmen, setzen Akzente. Auf einem Wasserschild im Margarethensee werden Groß-Projektion gezeigt. An den Samstagen sind zudem Kleinkunstaktionen in die Lichtkulisse eingebettet.

Infos: www.world-of-lights.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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