04.02.2020, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

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Metropole Ruhr (idr). Zurück in die 60er: Mit der neuen Musical-Revue "Yesterdate" am Essener Aalto-Theater begeben sich die Zuschauer auf eine Zeitreise in die Swinging Sixties. Heribert Feckler und Marie-Helen Joël erzählen die Geschichte einer Clique, die 1966 einen der Essener Beatles-Auftritte miterlebte und 30 Jahre später wieder zusammenfindet. Man erinnert sich an alte Zeiten, an das gemeinsame Singen, an Blumenkinder und Pilzköpfe, Miniröcke und Ausflüge im gelben VW-Bus. Das Stück feiert am 8. Februar um 19 Uhr Premiere.

Infos: www.aalto-musiktheater.de

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Ihren Karriere-Zenit hat Opernstar Maria Callas längst überschritten. Nun unterrichtet sie am Ende einer langen Karriere in New York als Promi-Gastdozentin. Mit gnadenloser Strenge und schonungsloser Kritik begegnet sie den Schülern. Immer wieder wird sie von der Vergangenheit eingeholt: ihre Erfolge auf der Bühne, ihre gescheiterten Liebesbeziehungen, ihre erbitterte Konkurrenz, ihre Kindheit in Armut. Das Bochumer Prinz Regent Theater inszeniert Terrence McNallys Komödie "Meisterklasse" über eine polarisierende Persönlichkeit aus einem anderen Theaterjahrtausend. Premiere ist am 8. Februar um 19.30 Uhr.

Infos: www.prinzregenttheater.de

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Das schwedische Cullberg Ballett präsentiert am 7. und 8. Februar, 20 Uhr, seine neue Produktion "The Listeners" in deutscher Erstaufführung. Alma Söderberg choreografierte die Performance, die den Akt des Zuhörens in den Fokus stellt. Klang, Körper und Bewegungen stehen nicht als separate Einheiten, sondern sind miteinander verwoben. Söderberg erforscht Hören als individuelle Praxis, geteiltes Erlebnis und gegenseitige Wahrnehmung.

Infos: www.pact-zollverein.de

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Was macht den menschlichen Körper aus? Wie wird er wahrgenommen? Und wie ist es um das Seelenleben bestellt? Fragen wie diesen geht die neue Sammlungspräsentation des Museums Ostwall im Dortmunder U vom 8. bis 27. Februar unter dem Titel "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen" nach. Werke von der Klassischen Moderne bis hin zur Gegenwart untersuchen den Körper und ergründen sein Verhältnis zu Nahrung, Kleidung und Bewegung und Sterblichkeit. Dem inneren Erleben sind Malereien des Expressionismus gewidmet; weitere Arbeiten konfrontieren den Betrachter mit Ängsten, Sehnsüchten und Spiritualität.

Infos: www.dortmunder-u.de

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Fotograf Laurenz Berges (*1966) hat über die Jahre regelmäßig im Ruhrgebiet gearbeitet. Aus dieser Beschäftigung sind zahlreiche Bilder hervorgegangen, denen die Ausstellung "4100 Duisburg. Das letzte Jahrhundert" im Josef Albers Museum Quadrat Bottrop gewidmet ist. Vom 9. Februar bis 3. Mai sind Aufnahmen insbesondere aus dem industriell geprägten Norden der Stadt zu sehen. Berges hat für dafür eine Bildsprache aus Stille und Licht entwickelt, mit der die Echos des einstigen Lebens eingefangen werden.

Infos: www.quadrat-bottrop.de

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Fast jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen. Dem Thema widmet das Pixelprojekt_Ruhrgebiet ab dem 6. Februar eine Ausstellung. Unter dem Titel "Parallelwelten - Fotoarbeiten zur Kinderarmut" werden im Wissenschaftspark Gelsenkirchen rund 120 Fotos sowie acht Foto-Text-Kollagen von Schulklassen gezeigt. Die Schau läuft bis zum 9. Mai. Der Eintritt ist frei.

Infos: www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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