07.06.2019, Bochum, Marl, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Umwelt

Räte in Marl und Bochum beschließen Resolutionen zum Klimanotstand

Marl/Bochum (idr). In der Metropole Ruhr haben zwei Städte den Klimanotstand ausgerufen. Die Räte in Marl und Bochum setzen damit ein Zeichen für umweltfreundliches Verhalten. Bei allen zukünftigen Entscheidungen in Rat und Verwaltung sollten die Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt berücksichtigt werden.

Der Marler Rat beauftragte zudem die Verwaltung, anknüpfend an die am 26. Juni stattfindende örtliche Jugendklima-Konferenz weitere öffentliche Veranstaltungen zu organisieren. Außerdem soll geprüft werden, wie das Klimaschutzkonzept der Stadt in einer breiten Bürgerbeteiligung weiterentwickelt werden kann.

In der gestern vom Rat beschlossenen Bochumer Resolution heißt es, der Klimawandel sei nicht allein ein Klimaproblem, sondern auch ein Wirtschafts-, Sicherheits-, Tierschutz- und Friedensproblem. Bochum werde "die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen".

Infos unter www.marl.de und www.bochum.de

Pressekontakt: Stadt Marl, Kommunikation & Medien, Rainer Kohl, Telefon: 02365/99-2713, E-Mail: rainer.kohl@marl.de; Stadt Bochum, Pressearbeit, Telefon: 0234/910-1400, -3081, E-Mail: pressestelle@bochum.de

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