08.10.2019, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Metropole Ruhr schafft neue Lagen durch Industriebrachen und grüne Infrastruktur

München/Metropole Ruhr (idr). Die Umnutzung altindustrieller Flächen und der Ausbau der Grünen Infrastruktur sind Schrittmacher der Entwicklung in der Metropole Ruhr. Mit diesen Schwerpunkten und zahlreichen Beispielprojekten präsentiert sich die Metropole Ruhr derzeit auf der Immobilienmesse Expo Real in München.

Im Einklang von Ökonomie, Umwelt- und Klimazielen entstehen entlang von Kanälen und Flüssen oder auf alten Bergbauflächen ganz neue Projekte, das machte der Gemeinschaftsauftritt unter dem Dach der Business Metropole Ruhr (BMR) deutlich. Schon heute werden 60 Prozent der jährlich in Anspruch genommenen Gewerbe- und Industrieflächen in der Region auf vormaligen Brachflächen entwickelt. Bestes Beispiel ist aktuell das Projekt "Freiheit Emscher" mit insgesamt 1.700 Hektar im zentralen Ruhrgebiet.

Weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts war die Grüne Infrastruktur. Die Pläne für den Ausbau und das Dekadenprojekt IGA Metropole Ruhr 2027 stellte der Regionalverband Ruhr (RVR) im Rahmen der Messe vor. "Die grüne Infrastruktur – und somit auch die IGA – ist wichtiges Instrument der gesamträumlichen Entwicklung, was sich auch in umfangreichen Baumaßnahmen widerspiegelt", unterstrich Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt, in München. "Mit neuen grünen Technologien und Infrastrukturen im urbanen Raum werden wir diese Region lebenswerter und fit für die Zukunft machen – ökonomisch und ökologisch. Gemeinsam mit den Kommunen realisieren wir Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung, zur nachhaltigen Mobilität und zur Tourismusförderung in der gesamten Region."

Die Expo Real geht morgen (9. Oktober) zu Ende.

Pressekontakt: Business Metropole Ruhr GmbH, Benjamin Legrand, Telefon: 0201/63248824, E-Mail: legrand@business.ruhr

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