04.12.2019, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Verkehr

VRR will sich mit neuen Tarifen und erweitertem Angebot als Modellregion für Klimaschutz bewerben

Gelsenkirchen (idr). Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) will Modellregion des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung werden. Der VRR-Verwaltungsrat hat einer entsprechenden Bewerbung heute (4. Dezember) zugestimmt.

Der Bund möchte insgesamt zehn Modellregionen im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft" fördern, um Anreize für eine stärke Nutzung des ÖPNV zu schaffen. Die Rahmenbedingungen für das Projekt sollen bis zum Ende des Jahres bekanntgegeben werden.

Der VRR will sich mit einem Klimakonzept bewerben, das u.a. besondere Tarifstrukturen, eine Ausweitung des Leistungsangebots und Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur beinhaltet. So soll der klassische Tarif günstiger werden. Er deckt den Grundbedarf und ist einfach gestaltet. Daneben soll der eTarif forciert werden. Mit seinem kundenfreundlichen und digitalen Nutzungszugang sei dies der Tarif der Zukunft, so der VRR. Gleichzeitig müsse in die Infrastruktur sowie neue und zusätzliche Fahrzeuge investiert werden, um das Angebot zu erweitern.

Zeitgleich kündigte der VRR mit dem anstehenden Fahrplanwechsel am 15. Dezember die größte Fahrplananpassung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) seit der Jahrtausendwende an. Insgesamt legen die Züge künftig etwa zwei Millionen zusätzliche Kilometer pro Jahr im VRR zurück.

Pressekontakt: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dino Niemann, Telefon: 0209/1584-418, E-Mail: niemann@vrr.de

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