12.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Fraunhofer-Preis für in Oberhausen entwickelte Brandschutzverglasung

Oberhausen (idr). Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht in Oberhausen hat zusammen mit einem Unternehmen eine extrem leistungsfähige Brandschutzverglasung entwickelt, die ohne giftiges Acrylamid auskommt. Außerdem fallen bei der Herstellung rund 85 Prozent weniger Abfälle an. Für ihre Innovation erhalten die Entwickler den Joseph-von-Fraunhofer-Preis.

Die neue Verglasung widersteht Flammen und Hitze über 1.000 Grad bis zu 120 Minuten. Sie enthält zwischen zwei Glasscheiben ein transparentes wasser- und elektrolytreiches Gel. Bricht ein Brand aus, hält die den Flammen zugewandte Glasscheibe der hohen Temperatur nicht lange stand und zerspringt. Das Wasser aus dem Gel verdampft und kühlt die noch intakte zweite Verglasung. Zum anderen bildet sich eine hitzedämmende Salzschicht.

Die Brandschutzverglasung wird von der Hörmann KG Glastechnik im Saarland produziert.

Infos: s.fhg.de/i2F




http://www.umsicht.fraunhofer.de/

Pressekontakt: Fraunhofer Umsicht, Iris Kumpmann, Telefon: 0208/8598-1200, E-Mail: info@umsicht.fraunhofer.de

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