13.10.2020, Bochum, Oberhausen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Groß, gelb und gut sichtbar: Oberhausener St. Antony-Hütte und Eisenbahnmuseum Bochum als Ankerpunkte der Route Industriekultur markiert

Oberhausen/Bochum (idr). Die St. Antony-Hütte in Oberhausen und das Eisenbahnmuseum Bochum sind Ankerpunkte der Route Industriekultur - und jetzt besonders gut sichtbar. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat heute zwei gelbe Signalobjekte an den beiden Standorten aufgestellt. Die neun Meter hohen konischen Stelen mit 10 Grad Neigung symbolisieren als "Markierungsnadel" die besondere industriegeschichtliche Bedeutung der Industrierelikte. Die gelben Signalobjekte gehören neben den Informationsbrammen und der wegweisenden Straßenbeschilderung zum Medien- und Informationssystem der Route Industriekultur.

Während das Bochumer Eisenbahnmuseum schon lange Teil des touristischen Rundkurses ist, hat der RVR die St. Antony-Hütte in Oberhausen erst Ende vergangenen Jahres als neuen Ankerpunkt aufgenommen. Stefan Kuczera, Beigeordneter Planung des RVR: "Die Antony-Hütte hat als erste Eisenhütte die Entwicklung des Ruhrgebiets vorgezeichnet. Der archäologische Standort ist eine besondere Bereicherung für die Route Industriekultur. Die Ankerpunkte stehen für die unverwechselbare Geschichte des Ruhrgebiets, sind Magneten für Touristen und symbolisieren als besondere Kultur-Spielorte den Wandel dieser Region."

Die Route Industriekultur ist ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr. Sie verbindet auf einem 400 Kilometern langen Rundkurs das industriekulturelle Erbe des Ruhrgebiets. Zum Kernnetz zählen 26 Ankerpunkte, 17 Aussichtspunkte, 13 Siedlungen und zahlreiche Themenrouten. Übersichtlich zusammengefasst sind alle Informationen über die Route Industriekultur in einem dreiminütigen Erklärfilm unter www.rvr.ruhr.

Weitere Infos: www.route-industriekultur.de

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung und Fotos von den neu aufgestellten Signalobjekten finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

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