29.03.2001, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Kommunalpolitik, Umwelt, Vermischtes

Ruhr Grün löst KVR bei der Freiflächenpflege ab / Neuer Eigenbetrieb will Industriebrachen renaturieren

Essen/Ruhrgebiet.(idr). 80 Jahre kümmerte sich der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) um die Sicherung und Pflege von Freiflächen und Natur im Ruhrgebiet, am 1. April wird diese große Aufgabe der neue KVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün übernehmen.

 

Mehr als 12.000 Hektar Freiflächen übernimmt die Ruhr Grün, das entspricht fast der Größe des Bochumer Stadtgebiets (14.500 Hektar). Knapp 55 Millionen Mark Umsatz macht der Betrieb jährlich, rund die Hälfte des Geldes wird für die weitere Ausgestaltung des Emscher Landschaftsparks investiert.

 

100 Mitarbeiter arbeiten unter dem neuen Chef Jörg Wipf, unter denen werden jährlich 80 Arbeitslose für die Beschäftigung zusätzlich qualifiziert.

 

Ihr Ziel sieht die Ruhr Grün in der Erschaffung eines "grünen Ruhrgebiet". Rund 6.000 Hektar alter Industrieflächen liegen im Revier brach, Tendenz steigend. Ein Großteil dieser verbrauchten Landschaft soll zur Erholung und einem möglichst gesunden Naturhaushalt hergerichtet werden.

Pressekontakt: KVR, Pressestelle, Frank Levermann, Telefon: 0201/2069-377, Fax: -501

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