29.03.2001, Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop

Ruhr Grün pflegt die Landschaftsschutzgebiete im Kreis Recklinghausen

Kreis Recklinghausen.(idr). 80 Jahre kümmerte sich der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) um die Sicherung und Pflege von Freiflächen und Natur im Ruhrgebiet, am 1. April wird diese große Aufgabe der neue KVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün übernehmen.

 

Im Kreis Recklinghausen wird sich Ruhr Grün um die Pflege der Naturschutzgebiete Veiinghof in Waltrop, Becklemer Busch in Datteln, Die Burg in Marl und Recklinghausen, Schlaan in Recklinghausen, Brinksknapp in Oer-Erkenschwick und Lessmöllmann in Castrop-Rauxel kümmern.

 

Außerdem realisiert der Betrieb eine Biker-Strecke auf der Halde Hoppenbruch, Herten, einen Waldspielplatz in Flaesheim, ein Seminarhaus für den Naturlehrgarten in Herten am Paschenberg, einen Stadtteilpark auf der Zeche Recklinghausen II in Hochlarmark und setzt das ökologische Planungskonzept am Silbersee II in Haltern um.

 

Auch die Instandsetzung und Pflege der Reit-, Rad- und Wanderwege im Kreis (in der Haard und der Hohen Mark) fällt in das Ressort der Ruhr Grün. Zusammen mit der Klinik Haard wird außerdem das Projekt ³Therapeutisches Reiten² umgesetzt.

 

Mehr als 12.000 Hektar Freiflächen übernimmt Ruhr Grün im gesamten Revier. Zum Vergleich: Das Kreisgebiet Recklinghausen umfasst 76.000 Hektar. Knapp 55 Millionen Mark Umsatz macht der Betrieb jährlich, rund die Hälfte des Geldes wird für die weitere Ausgestaltung des Emscher Landschaftsparks investiert.

 

Ihr Ziel sieht die Ruhr Grün in der Erschaffung eines "grünen Ruhrgebiet". Rund 6.000 Hektar alter Industrieflächen liegen im Revier brach, Tendenz steigend. Ein Großteil dieser verbrauchten Landschaft soll zur Erholung und einem möglichst gesunden Naturhaushalt hergerichtet werden.

Pressekontakt: KVR, Pressestelle, Frank Levermann, Telefon: 0201/2069-377, Fax: -501

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