17.08.2011, Nachrichten aus dem RVR, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Mülheim, Unna, Metropole Ruhr

Radschnellweg statt Ruhrschleichweg: Studie auf den Weg gebracht

Essen/Metropole Ruhr (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) erstellt eine Konzeptstudie für den Bau des Radschnellwegs Ruhr, der die Zentren der Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Hamm und den Kreis Unna miteinander verbinden soll. Heute präsentierten Vertreter des RVR und des NRW-Wirtschafts- und Verkehrsministeriums die Pläne. Das Land Nordrhein-Westfalen hat bereits finanzielle Unterstützung für das Projekt zugesagt.

Die Konzeptstudie soll Ziele und Potenziale des 85 Kilometer langen Radwegs ermitteln und die mögliche Trassenführung definieren.

Neben dem RVR und dem Land unterstützen die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Hamm sowie der Kreis Unna die Realisierung dieser Schnellverbindung für den Radverkehr. Eine entsprechende Absichtserklärung wird demnächst unterzeichnet.

Auf der Grundlage der Studie kann dann der Förderantrag an den Bund gestellt werden, der das Projekt im Rahmen des Programms „Radwegeausbau an Bundesfernstraßen“ finanziell unterstützen sollte. Wenn die Finanzierung steht, wird ein externes Planungsbüro beauftragt, eine umfassende Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Die Kosten für das Projekt werden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Die Bauzeit wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Der Radschnellweg Ruhr soll Berufspendlern als Alternative zum Auto eine direkte Verbindung zwischen den Zentren der Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna und Hamm bieten. Die zentrale Ost-West-Verbindung im regionalen Radwegenetz der Metropole Ruhr soll größtenteils parallel zur Autobahn A40/B1 verlaufen. Den Grundstein bildet der Ausbau der ehemaligen Güterbahntrasse „Rheinische Bahn“ von Duisburg bis Essen.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.presse.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR-Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

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