21.08.2012, Breckerfeld, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Vermischtes

Neue Erdbebenstation an der Ennepetalsperre nimmt Betrieb auf

Breckerfeld/Essen/Krefeld (idr). In Breckerfeld wird ab sofort mit neuester Technik jede Erschütterung der Erde aufgezeichnet und ausgewertet. Der Ruhrverband und der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen haben die Erdbebenstation an der Ennepetalsperre modernisiert und zugleich in das im Aufbau befindliche nordrhein-westfälische Erdbebenalarmsystem (EAS NRW) eingebunden. Heute nahm die Station ihren Betrieb auf. Zeitgleich ging auch die modernisierte Erbebenstation an der Sorpetalsperre "ans Netz".

Das EAS analysiert automatisch alle aktuellen Messungen und stellt die Informationen im Ernstfall schnellstmöglich beispielsweise Katastrophenschutzbehörden oder auch Talsperrenbetreibern zur Verfügung. Das Alarmsystem soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Die im frühen 20. Jahrhundert erbaute, 51 Meter hohe Staumauer der Ennepetalsperre ist beispielsweise aufgrund der schlanken Bauform anfällig für große Erschütterungen. Gemeinsam mit dem Geologischen Dienst NRW hat der Ruhrverband daher ausgerechnet, welche maximalen Bewegungen bei einem Erdbeben auf die Ennepestaumauer einwirken könnten und was dies für ihre Standsicherheit bedeuten würde. Das Ergebnis: Die Ennepestaumauer besitzt selbst für Beben, wie sie statistisch einmal in 2.500 Jahren auftreten, ausreichende Reserven.

Pressekontakt: Ruhrverband, Pressestelle, Markus Rüdel, Telefion: 0201/178-1160, E-Mail: mrl@ruhrverband.de; Geologischer Dienst NRW, Pressestelle, Dr. Ludger Krahn, Telefon: 02151/897-239, E-Mail: ludger.krahn@gd.nrw.de

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