11.06.2012, Nachrichten aus dem RVR, Bergkamen, Bochum, Bottrop, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Haltern

23 Städte und Kreise fordern vom Land Gemeinschaftsinitiative zur Neunutzung ehemaliger Bergbauflächen

Metropole Ruhr (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) sowie Städte und Kreise in der Metropole Ruhr und im Raum Steinfurt haben sich in der Arbeitsgemeinschaft „Wandel als Chance“ zusammengeschlossen, um eine Strategie zur Inwertsetzung ehemaliger Bergbauflächen zu entwickeln. Dazu streben die Kommunen eine Rahmenvereinbarung mit dem Land und dem Bergbau an.

Mit einem gemeinsamen Schreiben an Ministerpräsidenten Hannelore Kraft und die Fachministerien wollen 23 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte den Dialog mit der Landesregierung eröffnen. Wegen der hohen Kosten für die Reaktivierung ehemaliger Bergbauflächen sind die Kommunen auf eine Unterstützung mit Fördermitteln von Land, Bund und EU sowie die finanzielle Beteiligung des Bergbaus angewiesen.

Zunächst sollen 13 bereits stillgelegte oder bis 2018 stillzulegende Schlüsselflächen aktiviert werden. Die Flächen liegen in den Städten Bergkamen, Bottrop, Dinslaken, Dorsten, Duisburg, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Herten, Ibbenbüren, Kamp-Lintfort, Marl sowie Neukirchen-Vluyn.

Die Neunutzung von Industriebrachen ist bislang eine Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen. Allein in der Metropole Ruhr wurden seit Ende der 80er Jahre rund 5.300 Hektar Fläche neu genutzt. Auf den neuen Gewerbeflächen sind seither rund 100.000 Arbeitsplätze entstanden.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-295, E-Mail: hapke@rvr-online.de, Referat Europäische & regionale Netzwerke Ruhr, Michael Schwarze-Rodrian, Telefon: -6387, E-Mail: schwarze-rodrian@rvr-online.de

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