14.08.2014, Essen, Hamm, Werne, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

RWE will weitere Kraftwerksteile stilllegen

Essen (idr). Der Essener Energiekonzern RWE plant, weitere Kraftwerke abzuschalten, darunter auch Block C des Steinkohlenkraftwerks Westfalen in Hamm. Bis 2017 sollen außerdem 110 Megawatt aus dem Braunkohlenkraftwerk Goldenbergwerk in Hürth aus dem Netz genommen werden. Sollten sich die Marktbedingungen nicht verändern, wird auch der mit Steinkohle befeuerte Teil von Block K im Gersteinwerk in Werne Anfang 2017 den Betrieb einstellen.

Grund für die Stilllegungen ist nach Angaben von RWE der voranschreitende Ausbau der erneuerbaren Energien. Konventionellen Kraftwerken würden dadurch zunehmend Einsatzzeiten genommen. Zudem sinken die Großhandelspreise für Strom seit geraumer Zeit.

An den drei Standorten sind heute insgesamt rund 640 Mitarbeiter tätig. RWE rechnet mit einem Abbau von rund 180 Stellen.

Insgesamt haben der milde Winter und der damit verbundene geringe Heizbedarf sowie das anhaltend niedrige Preisniveau an den Strommärkten das Konzernergebnis belastet. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2013 sank das EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) um 32 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro und das betriebliche Ergebnis um 40 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro.

Pressekontakt: RWE Generation SE , Communication & Policy, Stephanie Schunck, Telefon: 0201/12-22088, E-Mail: Stephanie.Schunck@rwe.com; RWE AG, Corporate Affairs, Telefon: -15996, E-Mail: peter.heinacher@rwe.com

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