04.05.2016, Bönen, Schwerte, Umwelt

Klimawochen Ruhr 2016 zu Besuch in Bönen und Schwerte

Bönen/Schwerte (idr). Ganz im Osten der Metropole Ruhr begrüßen ab Montag, 9. Mai, Bönen und die Stadt Schwerte die Klimawochen Ruhr 2016 des Regionalverbandes Ruhr (RVR). In der nächsten Aktionswoche bietet der kleinste Verbund der Klimawochen Ruhr 2016 gemeinsam mit den Akteuren vor Ort trotzdem eine große Programmvielfalt. In rund 40 Veranstaltungen zeigen die Kommunen bis zum 15. Mai Klimaschutz für Jung und Alt. So steht das Wahrzeichen, der Förderturm von Bönen, im Mittelpunkt einer Veranstaltung und erinnert dabei an den Bergbau und dient als Symbol für die Energiegewinnung von heute und morgen. Was ein Passivhaus auszeichnet, lernen die Teilnehmer bei einer Besichtigung der Goetheschule in Bönen. Zu sehen sind die raumluft-technische Anlage sowie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. In Schwerte laden die Wasserwerke Westfalen unter dem Motto "Alles im Fluss - Energie und Trinkwasser an der Ruhr" zum Stausee Hengsen ein. Das wilde Kräuter verzehrbar sind und zur Heilung kleinerer Verletzungen nutzen können, zeigt Ferdinand Ziese vom Heimatverein Schwerte während einer Kräuterführung.

"Durch die Klimawochen Ruhr 2016 präsentiert sich die Region mit ihrer ganzen technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Innovationskraft. Wir freuen uns, dass so viele Kommunen, Kreise, Unternehmen, Wissenschaftliche Institute und Vereine dies nutzen und an den Klimawochen Ruhr 2016 des Regionalverbandes Ruhr teilnehmen werden", so Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin.

Der Verbund von Bönen und der Stadt Schwerte ist die sechste Station der Klimawochen Ruhr 2016. Jede Woche wird der Staffelstab an eine andere Teilregion weitergereicht. Das zehnwöchige Programm umfasst insgesamt mehr als 250 Veranstaltungen.

Die Klimawochen Ruhr 2016 sind ein Format des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die klimametropole RUHR 2022 soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen und als "regionales Schaufenster" fungieren.

Die Klimawochen Ruhr 2016 demonstrieren die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole Ruhr. Sie lenken den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge. Es geht um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse.

Infos und das Programm unter www.ruhr2022.de

Pressekontakt: Klimawochen Ruhr, Projektbüro, Simone Schubert, Telefon: 0201/2069-6388, E-Mail: schubert@rvr-online.de

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