05.10.2016, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kulturelles

LWL-Museum in Herne zeigt spektakuläre "Schätze der Archäologie Vietnams"

Herne (idr). Schiffswracks, riesige Bronzetrommeln, Drachenköpfe und ein acht Meter hoher begehbarer Tempel: Das sind die Höhepunkte der neuen Sonderausstellung "Schätze der Archäologie Vietnams", die vom 7. Oktober bis 26. Februar im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen ist. Die Besucher werden durch zehn Jahrtausende Geschichte des Landes geführt und können spektakuläre Funde von UNESCO-Welterbestätten wie dem Kaiserpalast Thang Long in Hanoi bewundern. Insgesamt sind 400 Exponate zu sehen, die zum Teil eigens für die Ausstellung ausgegraben oder angefertigt wurden.

Die Ausstellung orientiert sich in ihrem Grundriss am Aufbau eines vietnamesischen Tempels. Nachbauten, 3D-Rekonstruktionen und Landschaftsbilder ergänzen die Originale. Die Schau ist chronologisch angelegt, beginnend in der Steinzeit. Stationen sind das Bootsgrab von Viet Khe aus der über 2.000 Jahre alten Dong Son-Kultur, die Tempelstadt My Son im Dschungel Vietnams, deren Tempel in den Ausstellungsräumen nachgebaut wurde, und eine große Palastanlage mit Terrakotta-Figuren.

Entwickelt wurde die Ausstellung vom LWL-Museum für Archäologie, dem Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz und den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim in Zusammenarbeit mit der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Instituts. Die Vorbereitung der Schau dauerte neun Jahre.

Infos: www.lwl-landesmuseum-herne.de und www.vietnam-ausstellung.de

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Frank Tafertshofer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org

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