01.09.2016, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Marktreport zeigt vielerorts steigende Preise für Gewerbeimmobilien und sinkende Ladenmieten im Ruhrgebiet

Köln/Metropole Ruhr (idr). Die Preise für Gewerbegründstücke sind in vielen Kommunen der Metropole Ruhr gestiegen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Preisspiegel für Gewerbeimmobilien des Immobilienwirtschaftsverbandes IVD West hervor. So gab es in Duisburg im Vergleich zum Vorjahr Preissteigerungen von bis zu sieben Prozent. Auch in Gelsenkirchen gab es ein Plus von sieben bis elf Prozent. Im Moers stiegen die Preise um bis zu 17 Prozent. Am teuersten sind Grundstücke in der Landeshauptstadt mit 270 Euro pro Quadratmeter in guten Lagen. In Köln, Duisburg und Essen sind es noch 160 bzw. 150 Euro pro Quadratmeter und in Dortmund 130 Euro. Insgesamt sei die Entwicklung der Preise konstant mit leicht positiver Tendenz, so der IVD.

Eher stabil seien auch die Büromieten. Auf den wichtigen Büromärkten in Köln, Essen und Dortmund herrsche Preisstillstand. In Düsseldorf dagegen stiegen die Mieten im mittleren Nutzungswert um vier Prozent.

Bei den Ladenmieten im Ruhrgebiet gab es die deutlichsten Veränderungen in Bochum: Jenseits der Toplagen sanken die Preise zum Teil um zweistellige Werte. Auch in Duisburg sanken die Mietpreise in den Toplagen. Teuerster Standort an der Ruhr bleibt Dortmund mit stabilen 220 Euro pro Quadratmeter in den besten Verkaufslagen. In Duisburg muss man in vergleichbarer Lage etwa 85 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren.

Im Datenreport des IVD wurden die aktuellen Mietpreise für Büroflächen und Ladenflächen sowie die Kaufpreise für gewerbliche Grundstücke in 113 Städten und Gemeinden in NRW zusammengestellt.

Infos: www.ivd-west.net

Pressekontakt: Immobilienverband Deutschland IVD, Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region West e.V., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Joerg Utecht, Tel.: 0221/951497-14, E-Mail: utecht@ivd-west.net

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