02.02.2017, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Städtebau, Wirtschaft

Duisburger Rat macht Weg frei für Planungen zum Designer Outlet Center auf Bahnbrache

Duisburg (idr). Die Grundsatzentscheidung für das geplante Duisburger Designer Outlet Center steht. Der Duisburger Rat hat in seiner gestrigen Sitzung das Vorhaben mehrheitlich befürwortet und damit den Weg für weitere Schritte freigemacht. SPD und und CDU hatten für das Projekt gestimmt, die AfD hat sich enthalten (2), die übrigen Vertreter haben gegen das Vorhaben votiert. Die Verwaltung muss nun die weiteren Schritte wie die Änderung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts, die Aufstellung eines Bebauungsplans und die Flächennutzungsplan-Änderung vorbereiten und einleiten.

Eine einzelhandelsbezogene Verträglichkeitsanalyse für das wohl größte Outlet-Center Deutschlands auf dem ehemaligen Bahngelände "Duisburger Freiheit" in Innenstadtnähe ist bereits in Arbeit, danach muss ein städtebaulicher Entwurf vorgelegt werden. Erst danach können die Bauleitplanverfahren formal eingeleitet werden.

Auf einen Zeitplan will sich die Stadt nicht festlegen. Die weiteren Schritte würden sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, so das Presseamt.

Die Krüger Grundstück GmbH, Eigentümerin des Geländes, plant in Duisburg ein Designer Outlet Center mit rund 30.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und bis zu 175 Geschäften. Betreiber soll das spanische Unternehmen Neinver werden.

Kritik an den Plänen gibt es u.a., weil das Center auf dem ehemaligen Loveparade-Gelände entstehen soll, auf dem 2010 bei einer Massenpanik mehr als 20 Menschen ums Leben kamen. Hier befindet sich auch eine Gedenkstätte für die Opfer.

Infos unter www.duisburg.de

Pressekontakt: Stadt Duisburg, Referat für Kommunikation und Bürgerdialog, Susanne Stölting, Telefon: 0203/283-2809, E-Mail: s.stoelting@stadt-duisburg.de

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