02.02.2017, Metropole Ruhr, Politik, Verkehr

NRW-Verkehrsminister präsentiert RRX-Nutzenstudie für das Ruhrgebiet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Das Ruhrgebiet wird in mehrfacher Hinsicht vom geplanten Rhein-Ruhr-Express (RRX) profitieren. Das geht aus einer Nutzenstudie für die Region hervor, die NRW-Verkehrsminister Michael Groschek heute in Düsseldorf vorgestellt hat.

Für das Ruhrgebiet bedeute der RRX vor allem eine engere Verknüpfung mit dem Rheinland und mit Westfalen, so der Minister. Er verbessere die Mobilität von vielen Zehntausenden Pendlern und sei Tempomacher für Nordrhein-Westfalen. So haben laut Studie etwa eine Million Pendler in den Städten und Gemeinden mit RRX-Halt im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Zugang zum RRX. Zudem wird das Angebot für Bahnfahrer deutlich erhöht. Zwischen Dortmund und Duisburg sollen beispielsweise im RRX werktags 80 Züge je Richtung verkehren. Das entspreche einer Steigerung des Angebots um mehr als 40 Prozent gegenüber 2016, heißt es in der Studie.

Positive Effekte vermerkt die Studie auch für die Wirtschaft, u.a. durch Aufträge für Unternehmen der Bahnbranche und durch eine Entlastung der Autobahnen.

Mehr als 2,65 Milliarden Euro fließen in den kommenden Jahren in den Ausbau des Rhein-Ruhr-Express in ganz NRW. Hinzu kommen 800 Millionen Euro für die Beschaffung von 82 RRX-Zügen. Im Ruhrgebiet werden für den RRX insgesamt 31 Stationen umgebaut. Ende 2018 sollen die ersten Fahrzeuge auf der Strecke Düsseldorf-Kassel in den Regelbetrieb gehen, unter anderem über Duisburg, Essen und Dortmund,

Infos unter www.rrx.de

Pressekontakt: NRW-Verkehrsministerium, Maik Grimmeck, Telefon: 0211/3843-1019, E-Mail: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de

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