25.07.2017, Soziales, Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Lünen, Selm, Unna

Bundesmodellprojekt KitaPlus ermöglicht flexiblere Betreuung von Kleinkindern

Lünen (idr). Gute Kinderbetreuung ist keine Frage der Uhrzeit: Unter dieser Prämisse fördert das Bundesfamilienministerium seit Anfang 2016 verstärkt Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Netzwerkstellen zur Koordinierung mit dem Bundesmodellprojekt KitaPlus. Bis Ende 2018 stehen dafür 1,2 Millionen Euro für zusätzliches Personal bereit. Netzwerkstellen sollen u.a. bei den Eltern erfragen, ob weiterhin Bedarf besteht für diese flexible Betreuung. Die Kommunen müssten voraussichtlich dann das Angebot aus eigener Kraft weiterführen.

Rund 80 Kinder werden zum Beispiel in den sechs städtischen Kitas in Lünen früh am Morgen oder in den Abendstunden bis 20 Uhr betreut, um jungen Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern. Eine erste Bilanz fällt dort positiv aus: Manche Eltern nehmen das Angebot nur einmal wöchentlich in Anspruch, andere arbeiten in Wechselschicht und nutzen wochenweise mal die Früh- und mal die Spätbetreuung. Ziel ist es, den Eltern Verlässlichkeit zu bieten: Denn an zu unflexiblen Betreuungszeit sollte der Wiedereinstieg in den Berufsalltag nicht scheitern.

In der Metropole Ruhr werden aktuell rund 20 Einrichtungen an zehn Standorten gefördert.

Weitere Infos unter www.luenen.de und kitaplus.fruehe-chancen.de

Pressekontakt: Stadt Lünen, Pressestelle, Telefon: 02306/104-1501, E-Mail: pressestelle@luenen.de

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