10.12.2018, Medizin, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Städtebau

Bochum ist Kompetenzzentrum im "Gesunde Städte Netzwerk"

Bochum (idr). Auf der Datengrundlage von öffentlichen Basis- und Spezialgesundheitsberichten plant die Stadt Bochum seit mehr als zehn Jahren. Zur alle drei Jahre erhobenen Basisversion gehören z.B. Angaben zur Häufigkeit bestimmter Erkrankungen und zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems in Bochum. Die Spezialberichte nehmen bestimmte Personengruppen oder Krankheiten in den Blick.

Die Daten sind Grundlage für die Beurteilung gesundheitlicher Herausforderungen und für die Entscheidung über gesundheitsförderliche Maßnahmen und geeignete Orte dafür. Die Stadt Bochum stellt ab sofort als Kompetenzzentrum ihr Wissen der Gesundheitsberichterstattung allen Mitgliedskommunen im bundesweiten "Gesunde Städte Netzwerk" zur Verfügung. Das versteht sich als Teil der "Gesunde Städte Bewegung" der Weltgesundheitsorganisation WHO. Insgesamt gehören dem Netzwerk aktuell 81 Kommunen an, 15 davon aus Nordrhein-Westfalen. Seit 2012 ist Bochum dort Mitglied.

Das Netzwerk hat derzeit sieben aktive Kompetenzzentren zu unterschiedlichen Themen. In der Metropole Ruhr ist dabei bereits die Stadt Herne mit dem Kompetenzzentrum für Gesundheitskonferenzen vertreten. Mitgliedsstädte können nach einem Antragsverfahren als Kompetenzzentren im Gesunde Städte-Netzwerk anerkannt werden. Die Kompetenz der Zentren liegt in einer methodischen Umsetzung spezieller Bausteine der Gesundheitsförderung in die Praxis. Die Bausteine umfassen z.B. Bürgerbeteiligung, Vernetzung der lokalen Akteure, Verknüpfung der Instrumente der Gesundheitsförderung innerhalb der Kommune und Neuorientierung der Gesundheitsdienste.

Weitere Infos unter www.bochum.de/gesundheitsberichterstattung, unter www.bochum.de/presseservice sowie unter www.gesunde-staedte-netzwerk.de

Pressekontakt: Stadt Bochum, Pressestelle, Telefon: 0234/910-3081, E-Mail: pressestelle@bochum.de

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