11.12.2018, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Forscher entwickeln Strategien zur nachhaltigen Wassernutzung in Vietnam

Bochum (idr). Das Mekongdelta in Vietnam ist stark vom Klimawandel betroffen: Der Anstieg des Meereswassers, die Versalzung, ungereinigte Abwässer und die Übernutzung des Grundwassers gefährden die Lebensbedingungen von 17,5 Millionen Menschen. In einem Projekt unter Leitung der Ruhr-Universität Bochum werden Strategien entwickelt, das Wasser nachhaltig zu nutzen und mit den Folgen des Klimawandels besser zu leben. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit rund zwei Millionen Euro.

Das Mekongdelta ist geprägt durch Reisanbau, Aquakulturen für Shrimps und Fisch sowie Industrie. Ziel ist es, die durch den Klimawandel und die Konkurrenz um Wasser verschärften Nutzungskonflikte vor allem für die Landwirtschaft zu lösen. Projektpartner im Forschungsvorhaben sind neben der Ruhr-Universität die Technische Universität Dortmund, die Technische Hochschule Köln, das Fraunhofer-Umsicht Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen sowie zwei Unternehmen.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Harro Stolpe, Telefon: 0234/32-28995, E-Mail: harro.stolpe@rub.de

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