11.12.2018, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Zweimal eisiger Spaß vor Industriekulisse: Vom 15. Dezember bis 13. Januar eröffnet wieder der EisSalon Ruhr in der Jahrhunderthalle Bochum. Auf 1.350 Quadratmetern können Kufenfans dort ihre Runden drehen. Bereits geöffnet hat die Eisbahn auf der Essener Kokerei Zollverein. Noch bis zum 6. Januar ist das Schlittschuhfahren vor den imposanten Koksöfen möglich. Nach Einbruch der Dunkelheit taucht die Lichtinstallation von Jonathan Speirs und Mark Major die 150 Meter lange Eisbahn in buntes Licht.

Infos: www.jahrhunderthalle-bochum.de und www.zollverein.de/eisbahn

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Diese Inszenierung hat eine ganz besondere Bühne: Regisseurin Emel Aydoğdu und Ensemble-Mitglied Burak Hoffmann vom Theater Oberhausen bespielen mit "Die Nacht kurz vor den Wäldern" das Kulturzentrum Druckluft in ihrer Stadt. Das Stück des französischen Theaterautors Bernard Marie Koltés analysiert Spuren, die der fortwährende Kreislauf aus Leid und Elend, aus Macht und Machtmissbrauch an Menschen hinterlässt. Premiere ist am 13. Dezember um 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

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Auf- und Abgänge von der Bühne machen das Theater zu einem Ort des Übergangs. Auch besonders geeignet zur Behandlung des Themas Flucht? Damit beschäftigt sich der "Wandersalon #9: Neue Übergänge", den Urbane Künste Ruhr am 13. Dezember um 19 Uhr im Atelier (Rottstraße 14) in Bochum veranstaltet. Vor der Diskussion wird Adnan Softićs 30-minütiger Film "Bigger Than Life" gezeigt. Der Regisseur, selbst aus dem ehemaligen Jugoslawien geflüchtet, setzt sich darin mit dem Umbau der City der mazedonischen Hauptstadt Skopje auseinander, die seit 2014 in kitschig-historisierendem Zuckerbäckerstil neu entsteht.

Infos: www.urbanekuensteruhr.de

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Mit "Alles neu: Liebe (live)" präsentiert sich das neue Format für die SpielBar-Reihe am Schauspiel Dortmund. Der bunte Show-Abend zwischen Speed-Dating, Bingo und Lipsync-Battle feiert sein Debut am Freitag, 14. Dezember, um 22 Uhr. Damit will sich das neue Dortmunder Theater-Kollektiv dem Publikum vorstellen - und neugierig machen auf die Ensemblemitglieder des Schauspiels Dortmund. Sie wollen nicht nur spielen, sondern vor allem überraschen und unterhalten.

Infos: www.theaterdo.de

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Lili Fischer ist die Gewinnerin des diesjährigen Dortmunder MO-Kunstpreises. Bei der Preisverleihung am 16. Dezember eröffnet das Museum Ostwall in Dortmund eine Ausstellung mit Werken der in Hamburg lebenden Künstlerin. Die Schau läuft bis zum 31. März. Lili Fischer befasst sich mit Zeichnung, Fotografie, Drehbüchern, Performance, Installationen und Objektkunst. Ihre Kunst entstand in den 70er-Jahren im Kontext von Happening, Fluxus und Spurensicherung. Ihr Thema sind Beobachtungen in der Natur, die sie in Kunst überträgt.

Infos: www.museumostwall.dortmund.de

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Tapetenwechsel für die ArtVent: Nach über zwei Jahrzehnten im Schloss Herten zieht der etwas andere Kunsthandwerkermarkt bei seiner 24. Auflage zur Zeche Ewald um. Am 3. Adventswochenende, 15. und 16. Dezember, werden in der ehemaligen Schwarzkaue des Zechengeländes Malerei, Schmuckdesign, Fotografie, Mode und Accessoires angeboten. Nach und neben dem Shoppingbummel lockt ein kulinarischer Weihnachtsmarkt in den Biergarten. Samstag ist von 14 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Infos: www.herten.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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