18.12.2018, Soziales, Top MR, Metropole Ruhr, Vermischtes

Metropole Ruhr erzielte 2017 einen Wanderungsgewinn

Essen/Metropole Ruhr (idr). 185.108 Menschen zogen 2017 ins Ruhrgebiet, 21,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Im selben Jahr gab es 174.986 Fortzüge aus der Metropole Ruhr (-15,8 Prozent). Damit konnte die Region einen Wanderungsgewinn von 10.122 Menschen verzeichnen (Vorjahr: 27.429). Das geht es den aktuellen Zahlen der Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.

Der größte Teil der Zugezogenen kommt aus dem Ausland in die Metropole Ruhr. Die Zahl der ausländischen Zuwanderer sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich - um 22.295 auf 87.261. Die meisten kamen aus Rumänien (14.245), Polen (7.667) und Bulgarien (7.031). Aus der Metropole Ruhr ins Ausland zogen 67.529 Menschen, das waren 25,9 Prozent weniger als 2016. Die drei häufigsten Ziele waren Rumänien (13.322), Polen (6.126) und Bulgarien (4.442). Insgesamt lag der Wanderungsgewinn bei den ausländischen Bürgen bei 19.732. Der positive Wanderungssaldo in der Metropole Ruhr resultiert nur aus den Zuzügen aus dem Ausland.

Aus dem übrigen NRW zogen 48.403 Menschen in die Metropole Ruhr, 40,2 Prozent weniger als 2016. Auch die Zahl der Fortzüge aus dem Ruhrgebiet in die anderen Teile Nordrhein-Westfalens ging zurück. Sie sank um 7,3 Prozent auf 52.891.

Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

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