13.12.2018, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Politik

RVR stellt aktuellen Kommunalfinanzbericht Ruhr vor: Wie lassen sich die Chancen der guten Lage nutzen?

Essen (idr). Die gute konjunkturelle Entwicklung, niedrige Zinsen und die Unterstützung durch den Stärkungspakt Stadtfinanzen haben erstmals seit Jahren in vielen Städten und Gemeinden der Metropole Ruhr einen Haushaltsausgleich ermöglicht. Auch hohe Liquiditätskredite konnten zurückgeführt werden. Diese günstige Situation sieht der Finanzexperte Prof. Martin Junkernheinrich in der aktuellen Ausgabe des Kommunalfinanzberichts Ruhr als Chance für eine dauerhafte Wende in der Finanzentwicklung der Ruhrgebietskommunen. Der Regionalverband Ruhr (RVR), der den Bericht beauftragt hat, stellt die Ergebnisse am kommenden Montag, 17. Dezember, vor.

Junkernheinrich sieht die Kommunalfinanzpolitik aber auch an einem Scheideweg. Die aktuell gute Finanzlage dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die derzeit günstigen Rahmenbedingungen keinen dauerhaften Bestand haben werden. Neben der Analyse umfasst der Bericht daher auch Lösungsvorschläge für einen dauerhaften Haushaltsausgleich und für einen Abbau der Altschulden. Dieser braucht jedoch den engen Schulterschluss mit Bund und Land.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Der RVR stellt den aktuellen Kommunalfinanzbericht Ruhr am Montag, 17. Dezember, 11 Uhr, im RVR-Gebäude an der Gutenbergstraße 47 in Essen (Raum 006) vor. Im Pressegespräch erwarten Sie Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der Verbandsversammlung, Prof. Martin Junkernheinrich von der Technischen Universität Kaiserslautern sowie Markus Schlüter, RVR-Beigeordneter für Wirtschaftsführung. Bitte melden Sie unter pressestelle@rvr.ruhr an.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

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