26.11.2018, Bochum, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Umwelt, Verkehr

Land fördert e-Mobilität im ÖPNV mit 8,9 Millionen Euro

Bochum (idr). Der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) soll künftig einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Luftreinhaltung leisten. Um die Umstellung der Citybusflotten von Diesel- auf Elektrobetrieb zu forcieren, hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst heute (26. November) einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung von 20 elektrisch angetriebenen Linienbussen an die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (Bogestra) übergeben. Bewilligt wurde die Förderung in Höhe von rund 8,9 Millionen Euro durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Abstimmung mit dem NRW-Verkehrsministerium. Das Land fördert neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb benötigte Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse.

Mit zwölf der zusätzlichen Elektrobusse können die zwei innerstädtischen Buslinien 354 in Bochum und 380 in Gelsenkirchen vollständig von Diesel- auf Elektrobetrieb umgestellt werden. Weitere acht Busse sollen flexibel im innerstädtischen Betrieb der Bogestra eingesetzt werden. In punkto Kapazität und Barrierefreiheit sollen die neuen Fahrzeuge den herkömmlichen Dieselbussen entsprechen. Sie werden in den Betriebshöfen der Bogestra in Weitmar und Ückendorf geladen. Ein zusätzlicher Schnellladepunkt entsteht an der Haltestelle "Buer Rathaus". Aus dem Landesprogramm wurden seit 2017 bereits 40 batterieelektrische Busse im VRR-Raum bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 35,6 Millionen Euro, von denen 18 Millionen Euro durch Zuwendungen des Landes finanziert werden.

Weitere Infos unter www.vm.nrw.de, www.vrr.de und www.bogestra.de

Pressekontakt: VRR, Pressestelle, Sabine Tkatzik, Telefon: 0209/1584-421, E-Mail: tkatzik@vrr.de; Bogestra, Pressestelle, Karoline Rösner, Telefon: 0234/303-2434, E-Mail: presse@bogestra.de; Verkehrsministerium NRW, Stephanie Hagelüken, Telefon: 0211/3843–1023, E-Mail: presse@vm.nrw.de

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