18.10.2018, Bochum, Metropole Ruhr, Städtebau

Konferenz "Big Beautiful Buildings" stellt Nachkriegsmoderne in den Fokus

Bochum (idr). Die Vergangenheit hinter sich lassen und eine bessere Zukunft aufbauen – das war der Geist, der die Nachkriegszeit geprägt hat. Es ging wirtschaftlich bergauf und in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft wurden in den 1950er bis 1970er Jahren neue innovative Akzente gesetzt. Vor diesem Hintergrund lautet das Thema der internationalen Jahreskonferenz der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege: "Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde".

Gerade die Großbauten und Strukturen der Nachkriegszeit werden heute oft eher wenig geschätzt. Dieses Negativ-Image zu hinterfragen, "aufzupolieren" und den Stellenwert dieser Gebäude bewusst zu machen, hat sich die Konferenz ins Programm geschrieben. Die Fachgruppe "Städtebauliche Denkmalpflege" wurde von Akteuren aus Universität, Wissenschaft und Praxis auf Initiative von Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher gegründet.

Die Konferenz, die am 30. und 31. Oktober 2018 in der Christuskirche Bochum stattfindet, ist ein Baustein des gleichnamigen Projektes "Big Beautiful Buildings" (BBB) im Europäischen Kulturerbejahr 2018 "Sharing Heritage".

Am 15. Oktober wurden zudem drei Bauwerke auf dem Campus der TU Dortmund – das Mensagebäude des Studierendenwerks, der Mathe-Tower und die H-Bahn – mit dem Big Beautiful Buildings-Award ausgezeichnet.

Weitere Infos unter www.staedtebau-denkmalpflege.de

Pressekontakt: Technische Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Telefon: 0231/755-2241, E-Mail: stb.rp@tu-dortmund.de

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