30.04.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Umweltgeschichte und Bergbau im deutsch-deutschen Vergleich

Bochum (idr). Wie Ost- und Westdeutschland mit den landschaftlichen Folgen des Bergbaus umgingen, untersucht ein neues Projekt, das das Bundesforschungsministerium mit rund 2,5 Millionen Euro fördert. Im Fokus stehen dabei umweltpolitische Akteure und Praktiken. Partner des Forschungsverbunds sind die Ruhr-Universität Bochum, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum sowie die Technische Universität Bergakademie Freiberg.

Ab den 1950er-Jahren bemühte sich die Politik, vor allem die bergbaulichen Brachflächen zu rekultivieren. Die Praktiken in BRD und DDR sind dabei unterschiedlich gewesen. Im Forschungsvorhaben werden daher die Strategien der DDR im deutsch-deutschen Systemvergleich am Beispiel dreier Bergbaureviere untersucht: Verglichen werden das Lausitzer Braunkohlerevier, der Uranbergbau der Wismut und der Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet.

Das Bergbau-Museum Bochum plant eine Sonderausstellung zur Forschungsthematik, die 2022 gezeigt wird.

Pressekontakt: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Wiebke Büsch, Telefon: 0234/5877141, E-Mail: wiebke.buesch@bergbaumuseum.de; Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Helmut Maier, Telefon: 0234/32-24673, E-Mail: helmut.maier@rub.de

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