23.08.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Politik, Vermischtes

Gelsenkirchener Wissenschaftler untersuchten Wirksamkeit von Bodycams im Wachdienst der Polizei NRW

Gelsenkirchen (idr). Bodycams können im Polizei-Einsatz eine deeskalierende Wirkung entfalten, beeinflussen jedoch das Verhalten der Beamten. Das ist eines der ersten Ergebnisse einer Wirksamkeitsstudie, die die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) in Gelsenkirchen jetzt abgeschlossen hat. Die Wissenschaftler hatten mehr als 500 Polizisten zum Einsatz der Kameras befragt, Polizeidaten ausgewertet und Videoaufnahmen der Bodycams analysiert. Dabei bewertete je ein Drittel der Beamten den Kamera-Einsatz als positiv, neutral oder negativ. Die Autoren der Studie empfehlen deshalb, Polizisten bereits während der Aus- und Fortbildung mit der sinnvollen Anwendung der Technik vertraut zu machen.

Die Ergebnisse der Studie fließen nun auch in die Beratungen des Landtags über die Regelung zur Datenerhebung durch den Einsatz körpernah getragener Aufnahmegeräte ein.

Die Bodycams sind seit März dieses Jahres probeweise bei der Polizei in Düsseldorf, Duisburg, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein im Einsatz.

Infos zur Studie unter www.fhoev.nrw.de

Pressekontakt: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heike Lücking, Telefon: 0209/1659-3410, E-Mail: heike.luecking@fhoev.nrw.de

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