01.08.2019, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

RVR-Serie "Halden im Ruhrgebiet" (3): Kunst und Industrienatur prägen die Halde Rheinelbe

Gelsenkirchen (idr). Die Metropole Ruhr treibt's auf die Spitze: Mehr als 100 Halden gibt es in der Region, 35 davon gehören dem Regionalverband Ruhr (RVR). Weiter geht's in unserer kleinen Sommerferienserie "Halden im Ruhrgebiet" mit der Halde Rheinelbe.

Die Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf verbindet Industriegeschichte, Kunst und Grün. Im unteren Teil des 106 Meter hohen Berges erleben Besucher, wie die Natur ehemalige Industriebrachen zurückerobert. Vor allem Birken und Sanddorn wachsen dort. Das Plateau des oben abgeflachten Berges wurde hingegen mit einem anthrazitfarbenen und vegetationslosen Spitzkegel erhöht. Der aus Bergematerial bestehende nackte Boden ist Refugium für seltene Tierarten.

Gekrönt wird die Halde Rheinelbe von der "Himmelstreppe". Die Skulptur des Künstlers Herman Prigann ist ein Turm, der aus 35 unregelmäßigen Betonquadern gefertigt wurde. Diese waren ursprünglich Fundamente eines Dortmunder Zechengebäudes. Die Bergspitze lässt sich über drei verschiedene Wege erreichen, die an der Himmelstreppe zusammenlaufen. Von dort aus haben Besucher eine gute Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet.

Derzeit schimmert die "Himmelstreppe" silbern. Unbekannte haben die Skulptur vollständig mit Farbe besprüht. Diese soll wieder entfernt werden.

Noch mehr sehens- und erlebenswerte Halden stellt die kostenlose RVR-Broschüre "Gipfelstürmen in der Metropole Ruhr" vor, die im Onlineshop des Regionalverbandes Ruhr (https://shop.rvr.ruhr) bestellt werden kann.

Im Klartext-Verlag ist außerdem der Haldenführer "Über alle Berge" von Wolfgang Berke erschienen.

Infos: www.halden.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

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