13.12.2019, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Kulturelles

Die Entwicklung der Ruhrgebietsliteratur aus wissenschaftlicher Sicht

Duisburg/Essen (idr). Die Ruhrgebietsliteratur hat jetzt ein System: Germanisten der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben einen Überblick über Geschichten und Texte aus der Metropole Ruhr seit 1960 geschaffen. Der Band "Ruhrgebietsliteratur seit 1960. Eine Geschichte nach Knotenpunkten" präsentiert die gesamte Bandbreite an Texten, die zwischen 1960 und 2010 entstanden ist: Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Krimis und Dokumentartexte mit ihren Bezügen zum Ruhrgebiet. Darunter Werke von Max von der Grün, Jürgen von Manger, Brigitte Kronauer oder auch Frank Goosen. Gemeinsam haben alle Autoren, dass sie entweder im Ruhrgebiet zu Hause waren, noch hier leben oder aus der Ferne über das Revier schreiben. Auf rund 600 Seiten zeigen die Wissenschaftler die Entwicklung die Literatur des Ruhrgebiets in den vergangenen Jahrzehnten.

Gegliedert ist der Überblick nach sogenannten Knotenpunkten - Ereignissen, die eine besondere Strahlkraft hatten und die Ruhrgebietsliteratur beeinflusst haben. Dazu zählen u.a. die Etablierung des Themas Industrielle Arbeitswelt im Revier durch die Dortmunder Gruppe 61, die zunehmende Bedeutung der Literatur von Migranten, die Geburt der Regionalkrimis oder die Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Infosunter www.uni-due.de/germanistik/parr/ruhrgebietsliteratur

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Germanistik/Literatur- und Medienwissenschaft, Prof. Dr. Rolf Parr, Telefon: 0201/18 3-3426, E-Mail: rolf.parr@uni-due.de

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