17.12.2019, Medizin, Europa, Metropole Ruhr, NRW

Duisburger und Bochumer Wissenschaftler entwickeln "Reha to go"

Bochum/Duisburg (idr). Sensoren in der Kleidung sollen künftig den "direkten Draht" zwischen Patienten und Ärzten herstellen. Im Projekt "Reha to go" entwickeln unter anderem Forscher der Ruhr-Uni Bochum und der Uni Duisburg-Essen ein System, das Alltagsbewegungen von Patienten mit Gehproblemen kontinuierlich misst, eine direkte Rückkopplung gibt und es Ärzten erlaubt, Genesungsprozesse engmaschig zu überwachen und zu optimieren. Das Projekt "Reha to go" unter Federführung der Firma "ID4us" in Duisburg wird mit rund 2,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Das System ist speziell für Patienten gedacht, denen das Gehen infolge eines Unfalls oder einer Operation das Gehen schwerfällt. In die Kleidung integrierte RFID-Etiketten, sogenannte Tags, übermitteln Bewegungsmuster, die ausgelesen und verarbeitet werden können. Ärzte können per Telemedizin schädliche Gangmuster erkennen und online eine Rückmeldung zum Bewegungsablauf oder zur Ausführung physiotherapeutischer Übungen geben.

Pressekontakt: ID4us GmbH, Prof. Dr. Thomas Kaiser, Telefon: 0203/306-4000, E-Mail: thomas.kaiser@ID4us.de; Ruhr-Uni Bochum, Lehrstuhl für Integrierte Systeme, Prof. Dr. Nils Pohl, Telefon: 0234/32-26495, E-Mail: nils.pohl@rub.de

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