10.12.2019, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Am Ende Zahlen, keine Stimmen, keine Namen. Die Körper wurden aus dem Mittelmeer geborgen. Das Drama "Boat Memory", das vom der Tragödie ertrunkener Flüchtlinge erzählt, wurde vom Ensemble des Mülheimer Theaters an der Ruhr entwickelt. Premiere ist am 13. Dezember, 19.30 Uhr. Es wurde angeregt von Cristina Cataneo, Mailänder Professorin für Forensik und Gerichtsmedizin. Sie versucht, die Identität der Ertrunkenen festzustellen, um ihnen ihre Würde, ihre Namen zurückzugeben.

Infos: www.theater-an-der-ruhr.de

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"Jauchzet, frohlocket!", fordert Jochen Malmsheimer in seinem Weihnachtsprogramm, mit dem er am 15. Dezember, 18 Uhr, im Konzerthaus Dortmund zu Gast ist. Der Abend ist ein halbkonzertanter Spaß für Freunde beißender Pointen. Anhand der großen "B" wie Basteln, Backen, Bescherung und Bamilie modelliert Malmsheimer die weltlichen Aspekte dieses deutschesten aller Zentralfeste heraus. Uwe Rössler und sein Tiffany-Ensemble begleiten ihn mit einer musikalischen Schlittenfahrt von Bach bis Crosby.

Infos: www.konzerthaus-dortmund.de

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Haben wir auf der Erde einen Auftrag oder sind wir alle Weltraumschrott? Um diese Frage lässt Wolfram Lotz seine skurrilen und verletzlichen Figuren kreisen, ratlos, melancholisch, sogar verzweifelt, aber mit unerschütterlichem Humor. Am Theater Oberhausen inszeniert Franziska Henschel das Stück als Mischung aus Live-Hörspiel, Puppen- und Sprechtheater, Performance und Videokunst. Premiere ist am 13. Dezember, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

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2005 gründete sich im flämischen Gent das B'Rock Orchestra mit einem Ziel: die Verjüngung der Welt der Alten Musik. Am 13. Dezember, 19 Uhr, präsentieren sich die Musiker mit dem ChorWerk Ruhr. Gemeinsam führen sie Bachs Weihnachtsoratorium auf.

Infos: www.philharmonie-essen.de

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Wohlstand, Freiheit, Abenteuer - das waren die Hoffnungen, die rund 300.000 Menschen aus Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert dazu bewegten, in die USA auszuwandern. Ihre Geschichte erzählt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Ausstellung "Vom Streben nach Glück" vom 14. Dezember bis 28. Juni in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Zu den Exponaten zählen Fotos und Postkarten, landwirtschaftliche Geräte sowie persönliche Gegenständen der Auswanderer.

Infos: www.lwl.org/industriemuseum

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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