28.01.2019, Medizin, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Biomarker für aggressive Hautkrebsart soll in Essen zum Einsatz kommen

Duisburg/Essen (idr). Mit einer Blutuntersuchung ohne Gewebeentnahme den Therapieerfolg überprüfen und einen eventuellen Krankheitsrückfall frühzeitig erkennen - das erhoffen sich die Essener Forscher von dem jetzt entdeckten Biomarker. Im Fokus steht für die Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Universitätsklinikum Essen (UK) dabei das Merkelzell-Karzinom - ein seltener, aber sehr aggressiver Hautkrebs, der durch ein Virus oder durch UV-Licht ausgelöst wird.

Die Wissenschaftler fanden im Rahmen ihrer Studie ein Molekül, das u.a. von Merkelzell-Tumorzellen übermäßig ins Blut freigesetzt wird. Solche Moleküle wurden bereits als Biomarker beispielsweise bei Darmkrebs und Brustkrebs anerkannt. Das erhofft man sich in Essen auch von dem neuen Biomarker.

Weitere Infos unter www.uni-due.de/de/presse

Pressekontakt: UK, Medizinische Fakultät, Milena Hänisch, Telefon: 0201/723-6274, milena.haenisch@uk-essen.de; UDE, Pressestelle, Beate Kostka, Telefon: 0203/379-2430, E-Mail: beate.kostka@uni-due.de

Zurück zur Übersicht