22.01.2019, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Frühwarnsystem soll Opfer von Datendiebstahl benachrichtigen

Duisburg (idr). Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen arbeiten an einem Frühwarnsystem mit, das Betroffene eines Datenlecks benachrichtigt, so dass sie Gegenmaßnahmen ergreifen können. Es soll bei Opfern von digitalem Identitätsdiebstahl Alarm schlagen, sobald fremde Personen ihre Daten veröffentlichen.

Strafverfolgungsbehörden und IT-Sicherheitsforscher finden häufig umfangreiche Sammlungen von Identitätsdaten, die Kriminelle angelegt haben. Bisher gibt es keine standardisierte Methode mit der Opfer zuverlässig und aktiv über den Missbrauch ihrer Daten informiert werden können. Diese Lücke soll durch neu entwickelte technische Verfahren geschlossen werden. Mögliche Betreiber solcher Systeme sind das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die Datenschutzaufsichtsbehörden oder Verbraucherschützer. Das Projekt wird mit 1,67 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, Prof. Matthias Brand, Telefon: 0203/379-2541, E-Mail: matthias.brand@uni-due.de

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