04.01.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Studie: Mischkonzerne haben zu Unrecht schlechten Ruf

Düsseldorf/Duisburg (idr). Mischkonzerne, die in mehr als einer Branche aktiv sind, haben unter Finanzinvestoren und Börsenhändlern einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, sagen Wissenschaftler des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung der Hans-Böckler-Stiftung und der Universität Duisburg-Essen. Ihre Untersuchung zeigt: Verfolgen Unternehmen eine Diversifikationsstrategie, steigen mit der Anzahl der Geschäftsbereiche auch das Betriebsergebnis und die Marktkapitalisierung signifikant an.

Betriebe, die sich auf verschiedenen Feldern aufstellen, reduzieren ihre Abhängigkeit von einer bestimmten Branchenkonjunktur und branchenspezifischen Risiken, so die Studie. Sie vergrößern im besten Fall ihre Chance, auf Zukunftsmärkten vorne mit dabei zu sein. Für die Studie hat die Universität Duisburg-Essen Geschäftsdaten von 403 Unternehmen ausgewertet, die zwischen 2009 und 2016 durchgängig im Börsenindex CDAX notiert waren.

Pressekontakt: Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung, Dr. Sebastian Campagna, Telefon: 0211/7778-170, E-Mail: Sebastian-Campagna@boeckler.de

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