16.07.2019, Oberhausen, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Foto-Ausstellung im RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst befasst sich mit dem "Patienten Erde"

Oberhausen (idr). Weltweit verschwinden drei Arten pro Stunde. Etwa eine Million Seevögel und 100.000 Meeressäuger sterben im selben Zeitraum durch den "irrtümlichen" Verzehr von Plastikmüll. Jeden Tag fallen weltweit 3,5 Millionen Tonnen Müll an. Wie wir Menschen mit unserem Planeten umgehen und was für Folgen das hat, zeigt eine Ausstellung im RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst ab Samstag, 20. Juli. Die Schau "Patient Erde – Wie der Mensch seinen Heimatplaneten behandelt" soll auch den Handlungsbedarf deutlich machen.

Fotografien und Exponate aus zehn Themenbereichen führen vor Augen, wie es um die Erde steht. Behandelt werden Themen wie Rohstoffe, Müll, Umweltgifte, Nachhaltigkeit, Genetik, Artensterben und Klimawandel.

Konzipiert hat diese Ausstellung der Essener Michael Lorenz. Der studierte Biologe und Ökologe hat u.a. für das Ruhrlandmuseum und die Stiftung Ruhr Museum gearbeitet und an Ausstellungen wie "Unten und Oben – Die Naturkultur im Ruhrgebiet" (2000) und "Mensch und Tier im Revier" (2019) mitgewirkt.

Die Ausstellung "Patient Erde" wird am 19. Juli um 11 Uhr offiziell eröffnet und ist dann bis 29. September zu sehen, jeweils dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Sie sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 19. Juli, 11 Uhr, im RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst, Ripshorster Straße 306, in Oberhausen, eingeladen. Michael Lorenz wird in das Thema der Ausstellung einführen.

Pressekontakt: RVR-Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr.ruhr

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