04.07.2019, Medizin, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Medizinischer Innovationspreis für Bochumer Forscherin

Bochum (idr). Der mit 10.000 Euro dotierte Innovationspreis der Stiftung Familie Klee geht an zwei Forscherinnen der Ruhr-Uni Bochum und der RWTH Aachen. Die Bochumer Wissenschaftlerin Dr. Stefanie Dencks und Dr. Tatjana Opacic, Aachen, haben eine hochauflösende Darstellung der Blutgefäße von Tumoren möglich gemacht. Durch eine neue Art der Auswertung von kontrastmittelgestützten Ultraschallbildern ist es möglich, mit herkömmlichen Systemen bessere Bilder der Blutgefäße in Tumoren zu erzeugen. Sie setzen winzige Bläschen ein, um die Auflösungsgrenze des Ultraschalls zu überwinden. So lassen sich verschiedene Tumorarten besser unterscheiden und man kann bereits früh feststellen, wie gut eine Chemotherapie anschlägt.

Die gemeinnützige Stiftung Familie Klee verleiht jährlich den Innovationspreis in Höhe von 10.000 Euro an eine Person oder eine Arbeitsgruppe für eine hervorragende wissenschaftliche Leistung, die "es durch neuartige Kombination medizinischer und technischer Kenntnisse ermöglicht, Krankheiten zu heilen, ihre Therapie zu verbessern oder die Auswirkungen der Krankheit zu mildern".

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Medizintechnik, Dr. Stefanie Dencks, Telefon: 0234/32-29508, E-Mail: stefanie.dencks@rub.de; Uniklinik RWTH Aachen, Dr. Tatjana Opacic,Telefon: 0241/80-80117, E-Mail: fkiessling@ukaachen.de

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