29.07.2019, Metropole Ruhr, Bildung

Zahl junger Menschen ohne Hauptschulabschluss nur leicht gesunken

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss ist in den vergangenen Jahren nur wenig zurückgegangen und in einigen Ruhrgebietsstädten auch gestiegen. Das geht aus einer Studie zu den Bildungschancen in Deutschland hervor, die der Deutsche Caritasverband seit dem Jahr 2012 regelmäßig herausgibt. In einigen Städten und Kreisen des Ruhrgebiets lag die Schulabbrecher-Quote 2017 dennoch unter dem Landesdurchschnitt von 6,1 Prozent - so im im Ennepe-Ruhr-Kreis (2017: 5,17 Prozent; 2015: 6,85 Prozent), in Mülheim (2017: 5,26 Prozent, 2015: 6,21 Prozent), Bottrop (2017: 5,48 Prozent, 2015: 4,61 Prozent) und im Kreis Wesel (2017: 5,0 Prozent, 2015: 5,49 Prozent).

Über dem Landesdurchschnitt lagen im Jahr 2017 dagegen u.a. Duisburg mit 7,4 Prozent (2015: 6,6 Prozent), Essen 8,7 Prozent (2015: 7,7 Prozent) und Bochum 8,0 Prozent (2015: 6,8 Prozent). Im Landesdurchschnitt verließen 6,1 Prozent der Schüler die Schule vorzeitig (im Jahr 2015: 5,8 Prozent).

Einen Grund für die gestiegenen Abbrecherzahlen sieht die Caritas in der Zuwanderung.

Infos unter www.caritas.de/bildungschancen abgerufen werden.

Pressekontakt: Caritasverband für das Bistum Essen e.V., Pressestelle, Cordula Spangenberg, Telefon: 0201/81028-719, E-Mail: cordula.spangenberg@caritas-essen.de

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