19.03.2019, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Mit Aribert Reimanns Oper "Medea" präsentiert das Aalto-Theater Essen ein zentrales Werk des zeitgenössischen Musiktheaters. Das Stück endet mit dem Unvorstellbaren: Eine Mutter tötet ihre beiden Kinder. Davor steht eine Geschichte von Schuld, Gewalt und Kriminalität, aber auch die Geschichte einer großen Liebe. Zur Grundlage seines 2010 an der Wiener Staatsoper uraufgeführten Bühnenwerks machte Reimann "Das goldene Vlies" von Franz Grillparzer. Premiere ist am 23. März, 19 Uhr.

Infos: www.aalto-musiktheater.de

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Das Frühlingsfest bei PACT Zollverein in Essen steht ganz im Zeichen der Verbindung von Performance, Tanz und Musik. Xavier Le Roy präsentiert seine Neufassung "Le sacre du printemps" am 22. März, 20 Uhr, als Deutschlandpremiere. Claire Croizé lässt am 23. März, 20 Uhr, in ihrer ebenfalls als Deutschlandpremiere gezeigten Choreografie "Flowers (we are)" die Musik von Johann Sebastian Bach auf Texte von Rainer Maria Rilke treffen. Die Musik wird live am Klavier von dem zeitgenössischen Komponisten Matteo Fargion neu interpretiert.

Infos: www.pact-zollverein.de

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"Heinrich Brocksieper. Ein Hagener am Bauhaus – Die Stofflichkeit der Dinge" ist eine Sonderausstellung getitelt, die vom 24. März bis 23. Juni im Emil-Schumacher-Museum in Hagen läuft. Die Schau gibt anlässlich des 120. Geburtstages des Künstlers und zum 100-jährigen Bauhausjubiläum Einblick in sein Gesamtschaffen. Der Hagener Maler und Fotograf gehörte zu den ersten Studenten am Bauhaus in Weimar und hielt noch bis 1933 einen intensiven Kontakt. Während des Nationalsozialismus arbeitete er in selbst gewählter Isolation. In dieser Zeit entstand auch der Kontakt zu Emil Schumacher. Die Ausstellung zeigt frühe Arbeiten aus der Zeit am Bauhaus wie Experimentalfilme und Fotos ebenso wie das Spätwerk des Künstlers.

Infos: www.esmh.de

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Wer glaubt, dass Flaschen nur zum Aufbewahren von Flüssigkeit genutzt werden können, wird vom Quartett GlasBlasSind eines Besseren belehrt. Die Musiker verwandeln Flaschen in Cokecaster-Flaschengitarre, Flaschmanninoff-Xylophon, Jelzin-Orgel und andere Instrumente. Am 20. März, 20 Uhr, sind sie mit ihrem neuen Programm "Flaschmob" in den Flottmann-Hallen Herne zu Gast und machen Musik von feinperlig bis hochprozentig virtuos.

Infos: www.flottmann-hallen.de

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Phantastisches, Verrücktes und Digitales: Das sind die Zutaten für das Tüftler-Festival Maker Faire Ruhr, das am 23. und 24. März in der DASA Dortmund stattfindet. Präsentiert werden "Do it yourself"-­Projekte aus aller Welt. An 60 Ständen können Besucher Kurioses und Staunenswertes zwischen IT und Design sowie Produktideen aus Hightech, Kunst und Handwerk entdecken. Ziel ist es, die Idee des Selbermachens zu stärken.

Infos: www.makerfaire-ruhr.com

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Seit ein paar Monaten wohnt der ehemalige DSDS-Gewinner Thomas Godoj in Bochum. Am 22. März, 20 Uhr, steht dort sein erstes "Heimspiel" an. In der Matrix Bochum präsentiert er sein aktuelles Album "13 Pfeile", das mit harten Nummern, aber auch mit Balladen punktet. Seit zehn Jahren steht Godoj für ehrlichen und handgemachten Deutschrock. Wie bei den Vorgängeralben hat der Musiker seine Fans auch diesmal in den Produktions- und Finanzierungsprozess eingebunden.

Infos: www.matrix-bochum.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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