13.05.2019, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Moers, Mülheim, Oberhausen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Politik

Land NRW erhöht Kulturförderung: Zusätzliche Mittel für Theater im Ruhrgebiet und Mülheimer Stücke

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Das Land NRW stellt zusätzliche Mittel für die Kulturförderung bereit, gleich mehrere Förderungen gehen dabei ins Ruhrgebiet. So profitieren vom erstmals ausgeschriebenen Förderdprogramm "Neue Wege" sechs kommunale Theater der Metropole Ruhr. Insgesamt stellt das Land in den kommenden drei Jahren 9,2 Millionen Euro für 15 Projekte an 13 kommunalen Theater und Orchestern zur Verfügung. Die Mittel fördern die Stärkung und Ausbildung von besonderen Profilen und künstlerischer Qualität.

Die Oper Dortmund erhält 864.651 Euro für ihr Projekt "Outreach", 260.000 Euro gehen an das Projekt "Spieltrieb" am Theater Duisburg. "Puppentheater" am Musiktheater im Revier wird mit 663.920 Euro gefördert, "Wallzentrum 2025" am Schlosstheater Moers mit 718.860 Euro. Insgesamt 1.110.800 Euro bekommt das Theater an der Ruhr in Mülheim für "Theaterstadt", 434.935 Euro das Theater Oberhausen für "Theater in die Stadt. Stadt ins Theater".

Im Zuge der Stärkungsinitiative Kultur wächst der Kulturetat des Landes bis 2022 von 200 auf 300 Millionen Euro an. Das Förderprogramm "Neue Wege" ist Teil der in der Stärkungsinitiative verankerten Neustrukturierung der Förderung für kommunale Theater und Orchester. Bis 2022 steigt das Fördervolumen auf insgesamt zehn Millionen Euro jährlich an.

Zugleich gab das NRW-Kulturministerium bekannt, dass es im Rahmen des "Neue Wege"-Programms den Zuschuss für die Mülheimer Theatertage NRW Stücke erhöht. Ab 2020 erhält das Festival jährlich zusätzliche 100.000 Euro Landesförderung. Insgesamt fließen dann 350.000 Euro jährlich in die "Stücke".

Das Festival findet in diesem Jahr vom 11. Mai bis 1. Juni statt und startet sein Programm mit dem Schauspiel Köln und dem Stück "Wonderland Ave." von Sibylle Berg.

Infos unter www.neuewege-foerderung.de

Pressekontakt: NRW-Kulturministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4791, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

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