23.05.2019, Herdecke, Witten, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Wittener Forscher entwickeln Konzepte für bessere Wasserversorgung

Witten/Herdecke (idr). Wassermangel, vor allem in Entwicklungsländern, ist oftmals Folge des falschen Umgangs mit der Ressource: Schlechte Versorgungsleitungen und auch Diebstahl führen vielerorts zu Verlusten von bis zu 50 Prozent auf dem Weg zum Verbraucher. Wie man das ändern kann, haben Forscher unter Leitung des Instituts für Umwelttechnik und Management (IEEM) an der Universität Witten/Herdecke in einem fünfjährigen Projekt untersucht. Ziel des vom Bundesforschungsministerium initiierten Verbundprojekts war es, Lösungskonzepte für eine bessere Wasserversorgung in indischen Städten zu entwickeln.

Zu den Maßnahmen der Wissenschaftler gehören u.a. Konzepte zur Ortung und Abdichtung von Leckagen sowie ein nachhaltiges Geschäftsmodell für städtische Wasserversorger. Dazu hat das IEEM ein Handbuch auf Englisch, Deutsch, Hindi und Tamil veröffentlicht.

Beispielhaft umgesetzt wurden die Lösungen im Rahmen des Forschungsprojekts erstmals in der indischen Stadt Tiruvannamalai. Beteiligt waren hier auch deutsche Industriepartner wie der Wasserdienstleister Remondis Aqua, Lünen, und der Pumpenhersteller Wilo SE, Dortmund.

Pressekontakt: Uni Witten/Herdecke, Keno Strömer, Telefon: 02302/914010, E-Mail: keno.stroemer@uni-wh-ieem.de

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