21.11.2019, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Digitale Initiativen für den Einzelhandel aus der Metropole punkten im landesweiten Förderprojekt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Der Einzelhandel wird digitaler. Fünf Ideen hat die Jury des landesweiten Projekts "Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken" jetzt im dritten Aufruf zur Förderung empfohlen, vier davon aus der Metropole Ruhr. Die Landesregierung wird die Umsetzung mit rund einer Million Euro unterstützen. Projektstart ist im März 2020.

Im Projekt "Bundle Up" entwickeln die Technische Universität Dortmund und die IHK Mittleres Ruhrgebiet Modelle von Paketabholstationen für unterschiedliche Standort- und Immobilientypen im Mittleren Ruhrgebiet. Die Hochschule Ruhr West Mülheim will mittelständischen Händlern helfen, ein digitales Empfehlungssystem in ihre Arbeit zu integrieren. Das Projekt heißt: "Daten, Künstliche Intelligenz und Digital Readiness - Digitale Vernetzung in Mülheim Saarn". Die Universität Duisburg/Essen unterstützt das Warendorfer Modehaus ebbers dabei, ein KI-Modell zur optimalen Platzierung und Preissetzung seiner Artikel mithilfe gewonnener Daten aus elektronischen Preisetiketten zu entwickeln: "KIEPO: Künstliche Intelligenz im Einzelhandel zur Produktplatzierungs-Optimierung". Im Projekt "Wir sind Bochum - Digital durch die Stadt" baut die Bochum Marketing GmbH zusammen mit der Wirtschafts-Entwicklungs-Gesellschaft Bochum mbH und der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG ein App-basiertes, innerstädtisches Loyalitätssystem auf. Kunden sollen für ihre Einkäufe und ihre umweltverträgliche Anreise mit Treuepunkten belohnt werden.

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