19.11.2019, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Wie unterschiedlich Dichter und Komponisten mit Tod, Trauer und Hoffnung umgehen, zeigt das Essener Aalto-Musiktheater am 24. November, 11 Uhr, mit seinem Programm "Denn deine Seele schwebet". Von Balladen über Spirituals bis hin zu heiter-melancholischen Liedern reicht das Repertoire, das im Foyer des Opernhauses präsentiert wird. Zu hören sind u.a. Werke von Reinhard Mey, Roger Quilter, Georg Kreisler und Hildegard Knef. Außerdem werden Texte z.B. von Heinz Erhardt, Albert Schweitzer, Michael Ende und Joachim Ringelnatz gelesen.

Infos: www.aalto-musiktheater.de

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Wie erträgt man den Verlust eines geliebten Menschen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des A-cappella-Programms "Verlust und Glaube", das das Chorwerk Ruhr am 24. November, 17 Uhr, in der Christuskirche Bochum zur Aufführung bringt. Zwei Werke des Neoklassizisten Francis Poulenc bilden den Rahmen des Konzerts. Ebenso auf dem Programm stehen Stücke von Herbert Howells, Thomas Weelkes und Thomas Tomkins sowie von Eric Whitacre. Die Leitung hat Gastdirigent Sebastian Breuing.

Infos: www.christuskirche-bochum.de

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Zum Abschluss des Gelsenkirchener Festivals Klezmerwelten tritt das Duo Sveta Kundish & Alan Bern am 21. November, 20 Uhr, in Schloss Horst auf. Die Musiker zeigen, wie sich im 21. Jahrhundert jiddische Musik in Europa entwickelt hat. Zu hören sind jiddische Lieder, kantoriale Musik und neue Kompositionen. Der US-Amerikaner Alan Bern steht seit den frühen 1980er Jahren für eine kreative, die Tradition weiterentwickelnde Herangehensweise an Klezmer. Kantorin Sveta Kundish gehört zu den wichtigsten Vertretern einer neuen Generation von jiddischen Musikern.

Infos: www.klezmerwelten.de

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Seine theatrale Installation "win > < win" präsentiert das Theaterkollektiv Rimini Protokoll vom 23. November bis 15. Dezember auf dem Welterbe Zollverein in Essen. Sie ist ein Beitrag zur vierten Einheit des Festivals Impuls Bauhaus der Folkwang Universität der Künste, die unter dem Motto "Raum" steht. Die Installation mit einem Quallenkreisel in der Halle 5 ist eine dramatische Erzählung darüber, wie verschiedene biologische Arten miteinander um das Überleben konkurrieren.

Infos: www.tryagainfailagain.de

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In diesem Jahr wäre Ulla Schumacher, Ehefrau des Künstlers Emil Schumacher, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert das Hagener Emil Schumacher Museum vom 23. November bis 9. Februar die Sonderausstellung "Für Ulla". Gezeigt wird eine Suite von Gouachen, die der Maler seiner Frau gewidmet hat. Gouachen der 90er-Jahre sowie frühe Zeichnungen mit Ulla als Modell ergänzen die Werkschau.

Infos: www.esmh.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

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